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Informationen

für Angehörige und Wegbegleiter*innen

Sie sind familiär oder freundschaftlich mit einem unheilbar erkrankten Menschen verbunden und möchten diesem dabei helfen, dass er möglichst viel Zeit in vertrauter Umgebung verbringen kann?

 

Wir können Sie hierbei, zusammen mit zuständigen Haus- und Fachärzt*innen sowie möglichem Pflegedienst, unterstützen. Hierfür kommen wir zu regelmäßigen Besuchen zu den Betroffenen nach Hause oder in die versorgende Pflegeeinrichtung und stehen auch Ihnen mit medizinischem Fachwissen und Erfahrung zur Seite. Insbesondere unterstützen wir die Betroffenen bei erkrankungs- oder therapiebedingten körperlichen sowie psychischen Beschwerden.

Wir sind ein Team aus Palliative-Care-Fachkräften und Palliativmediziner*innen mit jahrelanger Erfahrung in der Hospiz- und Palliativbetreuung. Gemeinsam mit involvierten Haus- und Fachärzt*innen, möglicherweise eingebundenem Pflegedienst und bei Bedarf weiteren Berufsgruppen möchten wir für Sie ein Unterstützungsnetzwerk schaffen, dass Sie befähigt Ihre Angehörige oder Ihren Angehörigen bzw. anderweitig Zugehörige/n bestmöglich zu unterstützen. Hierfür sind wir für Sie „rund um die Uhr“ erreichbar.

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) bedarf einer Verordnung durch zuständige Haus- oder Fachärzt*innen auf dem Muster 63, kann jedoch bei Entlassung aus einem Krankenhaus zunächst auch durch zuständige Stationsärzt*innen für kurze Zeit verordnet werden. Voraussetzung hierfür sind schwer behandelbare Beschwerden und/oder eine zunehmende Komplexität der Versorgung. Sollten Sie unsicher sein ob und wie wir Sie unterstützen können, sprechen Sie uns gerne an.

Unser konkretes Angebot für Sie:

  • Umfassende Information und Beratung zu palliativmedizinischen Fragen

  • Regelmäßige Hausbesuche der Betroffenen

  • Behandlung von Schmerzen, Atemnot, Angst, Unruhe, Übelkeit, Erbrechen und weiteren möglichen Beschwerden

  • Koordination der Versorgung mit Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln

  • Aromapflege

  • Erstellung eines individuellen Behandlungs- und Notfallplanes

  • Krisenintervention

  • 24h-Rufbereitschaft an 365 Tagen im Jahr auch für Sie als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

  • Anleitung bei der häuslichen Versorgung (Lagerungsmaßnahmen, Mundpflege und Weiteres)

  • Einfühlsame Unterstützung und Begleitung auch im Umgang mit den Themen Sterben und Trauer

  • ​Enge Zusammenarbeit mit zuständigen Haus- und Fachärzt*innen, betreuendem Pflegedienst sowie weiteren notwendigen Berufsgruppen, um gemeinsam mit Ihnen die Versorgung der Betroffenen zu Hause zu ermöglichen